Veranstaltungsformat: Mitmach-/Unkonferenz

Das Format EduCamp bzw. BarCamp, eine Art der Mitmachkonferenz, wird bereits seit etlichen Jahren (seit 2007) weltweit insbesondere in der Community der Medien- und Bildungswissenschaftler zu unterschiedlichen Themen mit Erfolg eingesetzt.

Themen der Beiträge „on demand“

In Bielefeld, vom 18. – 20. November 2011 lautete das Leitthema „Neue Lernkulturen entwickeln und vernetzen“. So wurden am Samstag, 19.11. zum Beispiel folgende Themen (vgl. Sessionmatrix) durch die Teilnehmer initiiert und diskutiert: „Wie bekommen wir die EduCamp Inhalte an die Basis der Schule?“, „Lernen durch ERKLÄREN mit VIDEO“, „Flipped Classroom“, „Portfolio Academy“ usw. Neben diesen zielorientierten Themen ging es auch darum sich in der Online-Community einfach mal von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen, zum Beispiel in den Sessions: „Twitterer treffen sich“ oder „MOOC Klassentreffen“.

Mytos intrinsische Motivation?

Die enorme Kreativität und die hohe Aktivität vor, während und nach dieses EduCamps zeigt eindeutig, dass es sie doch gibt, die intrinsische Motivation! Bereits im Vorfeld wurden Beitragsthemen auf der mixxt-Plattform gesammelt. Die „Präsenzbeiträge“ während der Tagung wurden vielfältig dokumentiert. Zum Beispiel eines der zentralen Themen OER (open education resources) wurde nachhaltig von Thorsten Larbig im Netzwerk freie Bildungsmedien verankert. Verschiedene Stimmungen und Reflexionen im Nachgang zum EduCamp 2011 sind auch zu finden bei  Andrea Brücken, Dörte Giebel, Monika König, Karlheinz Pape, Christian Spannagel, u.v.m..

Persönliches Fazit – Empfehlenswert!

Obwohl ich nur eine kurze Stippvisite investiert habe und den Samstag miterleben und gestalten durfte, war es für mich lohnenswert. Zum einen habe ich eine Reihe von Teilnehmer/innen persönlich von Angesicht zu Angesicht kennengelernt, was sicher die Nachhaltigkeit der sonst oft nur virtuellen Vernetzung fördert. Zum anderen wirkt die offene Mitmachkonferenz-Atmosphere immer noch nach und motiviert mich dieses Format auch in anderen mehr formalen Lehr-/Lernsituationen einzusetzen – dazu später mehr.

Herzlichen Dank!

Den Organisatoren möchte ich hier ausdrücklich für die hervorragenden Rahmenbedingungen danken. Auch und gerade das Einwerben von Sponsoren ist mit erheblichem Einsatz verbunden. Schade, wenn dann (erst) im Nachgang eine mehr oder weniger sachliche Auseinandersetzung über einen bestimmten Sponsor geführt wird. Eine direkte oder indirekte Einflußnahme auf die Inhalte oder den Verlauf des EduCamps habe ich nicht feststellen können und ist auch bislang nicht belegt worden.

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